Entstehung und Entwicklung
Die erste Beisetzung fand im Januar 1820 statt, die Weihe im Mai. Das Gelände wuchs in mehreren Erweiterungen den Hang hinauf und wurde nach schweren Kriegsschäden ab 1950 wiederhergestellt.
Der Standort liegt in Goldgrube / Karthause.
Mit rund 36 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Hauptfriedhof Koblenz vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Hüberlingsweg, 56073 Koblenz verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Terrassierter Landschafts- und Waldfriedhof am Hang der Karthause mit historischer Platanenallee, zwei Trauerhallen, Arboretum und zahlreichen denkmalwerten Grabstätten.
Auf Hauptfriedhof Koblenz bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 13 Orientierungspunkten, darunter Zugang 1, Trauerhalle 1, Information am Zugang Beatusstraße, Festungswerk Batterie Hübeling - Ehrenhalle. Achten Sie bei einem Rundgang über Hauptfriedhof Koblenz auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Hauptfriedhof Koblenz verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Karl Baedeker. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.